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Landwirtschaft / Landnutzung

Der Sektor Landwirtschaft/Landnutzung wird sich bis zum Jahr 2050 anteilig zur bedeutendsten Emissionsquelle entwickeln, wenn es gelingt, die Emissionen in den anderen Sektoren erheblich zu senken. Eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen ist jedoch auch in der Landwirtschaft erforderlich und umsetzbar. In der Landwirtschaft entstehen vor allem Methan- und Lachgasemissionen aber auch Kohlendioxidemissionen aus landwirtschaftlichem Kraftstoffeinsatz. Im Jahr 2013 war die deutsche Landwirtschaft für die Emission von 71 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente verantwortlich. Das sind rund 7,5 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in dem Jahr.

Potenziale
Von 1990 bis 2013 sind die Treibhausgasemissionen im Sektor Landwirtschaft/Landnutzung von 99 Millionen Tonnen auf 71 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, also rund 28 Prozent zurückgegangen. Doch es gibt weitere Minderungspotenziale, vor allem bei der Änderung der Bewirtschaftungsform auf sensiblen Böden und dem verbesserten Stickstoffmanagement.

Herausforderungen & Transformative Pfade
Im Sektor Landwirtschaft/Landnutzung stellen sich vor allem folgende Herausforderungen:

  • Wie kann die Stickstoffeffizienz in der Landwirtschaft verbessert werden?
  • Wie können Politik und Gesellschaft zu einer stärkeren Verbreitung einer gesunden Ernährungsweise beitragen?
  • Wie kann Landnutzung den Klimaschutz unterstützen (u.a. Schutz von Moorböden)?